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Dampfen – in Weil ist das (noch) absolutes Neuland

Christophe Grofer eröffnete am Berliner Platz einen eGarette Store / Bei den Aromen sind nahezu keine Grenzen gesetzt.

Überzeugter Dampfer: Christophe Grofer Foto: Frey

WEIL AM RHEIN (hf). Was derzeit im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde und in allen Medien ist, das gibt es nun auch in Weil am Rhein: Gemeint ist der "eGarette Store" am Berliner Platz, Ecke Egerstraße, den Christophe Grofer vor einigen Wochen eröffnete. Der 33-Jährige betreibt auch in seiner Wohngemeinde Saint Louis (Elsass), wo er mit seiner Familie lebt, einen solchen Shop, einen dritten führt er in Freiburg.

Auf seiner Suche nach Wegen, vom Rauchen wegzukommen, habe er die E-Zigarette entdeckt, mit der es ihm gelungen sei, das Qualmen durch das Dampfen zu ersetzen, schildert der studierte Theaterwissenschaftler. Er hat elektrische Zigaretten verschiedener Größe und flüssige Aromen, sogenannte Liquids, in mehr als 60 Geschmacksrichtungen im Sortiment. Von Haselnuss und Caramel über fruchtige Noten und Tabakgeschmack bis hin zu den Minz- und Mentholvarianten reicht das Spektrum.

Die Liquids – Grundstoff ist Propylenglykol, eine süßliche Flüssigkeit – kommen in einen Tank unterhalb des Mundstücks und werden über eine Heizkammer mit Spirale, die von einem Miniakku gespeist wird, verdampft. Da nichts verkohle, enthalte der Dampf keinen gesundheitsschädlichen Teer, in der Entwöhnungsphase aber sehr wohl noch den Suchtstoff Nikotin, erklärt Grofer. Den Nikotingehalt könne man aber sukzessive bis auf Null reduzieren. Raucher, die vom Glimmstängel loskommen wollen, sind denn auch die klare Hauptzielgruppe Grofers, der in Weil Neuland betritt. An Schulen und anderen Treffpunkten ist das Dampfen, wie Polizei und Kant-Direktor Haas bestätigen, derzeit kein Thema.

 

Neue Anlaufstelle für "Dampfer"

Franzose eröffnet Laden für Elektrozigaretten, die Liquids verdampfen, statt Tabak zu verbrennen.

Christophe Grofer präsentiert eine E-Zigarette vor seinem neuen Geschäft am Schwabentorring.
In Frankreich werde derzeit mehr gedampft als hierzulande, sagt er. Foto: Rita Eggstein

Dampfen statt rauchen – so heißt die Devise beim neuen Laden "E-Garette", der von nun an im Schwabentorring 8, schräg gegenüber vom Lokal "Atlantik", sogenannte Elektrozigaretten samt Zubehör verkauft. Auf 50 Quadratmetern findet dort der "Dampfer" alles, was er braucht. "Die meisten unserer Kunden sind ehemalige Raucher oder aber Raucher, die damit aufhören wollen", erzählt Eigentümer Christophe Grofer. Seit der Eröffnung seines ersten Ladens in Saint Louis im Elsass hat der 33-jährige Franzose mit drei Partnern mehr als 15 Geschäfte unter dem Namen "E-Garette" eröffnet – beiderseits des Rheins. "In Frankreich ist Dampfen aber deutlich etablierter als hierzulande. Die Deutschen fremdeln noch etwas", sagt der Unternehmer. Begründet seien Bedenken gegenüber dem Produkt jedoch nicht, behauptet er. Dampfen sei deutlich weniger schädlich als Rauchen, fügt er hinzu, weil kein Teer eingeatmet werde. Die elektrische Zigarette verbrenne keinen Tabak, sondern verdampfe eine Flüssigkeit, das sogenannte Liquid. Diese enthalte in den meisten Fällen einen Anteil Nikotin und ist in den verschiedensten Aromen erhältlich. Aus mehr als 60 verschiedenen Sorten kann man im Laden von Christophe Grofer auswählen. Probieren ist kostenlos. Das Sortiment reicht von verschiedenen Fruchtsorten über Eukalyptus, Kaffee und Karamell bis hin zum klassischen Tabakgeschmack. Den Nikotingehalt könne man dabei selbst bestimmen und bis zu null Prozent herunterfahren.

Die Liquids – Grundstoff ist Propylenglykol, eine süßliche Flüssigkeit – kommen in einen Tank unterhalb des Mundstücks und werden über eine Heizkammer mit Spirale, die von einem Miniakku gespeist wird, verdampft. Da nichts verkohle, enthalte der Dampf keinen gesundheitsschädlichen Teer, in der Entwöhnungsphase aber sehr wohl noch den Suchtstoff Nikotin, erklärt Grofer. Den Nikotingehalt könne man aber sukzessive bis auf Null reduzieren. Raucher, die vom Glimmstängel loskommen wollen, sind denn auch die klare Hauptzielgruppe Grofers, der in Weil Neuland betritt. An Schulen und anderen Treffpunkten ist das Dampfen, wie Polizei und Kant-Direktor Haas bestätigen, derzeit kein Thema.